OA Dr. Marcus Hinz, MSC

Leistungen

  • Konservative Therapie
  • Operative Therapie
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  • Stoßwellenzentrum

Leistungen

Individuell, vielseitig, freundlich und mit einem ganzheitlichen Blick, so arbeite ich als Ihr Orthopäde. Erkrankungen der Wirbelsäule, Abnutzung der Hüfte, Knie oder Schulter, Fehlstellungen an den Füßen bzw. diverse Sportverletzung lassen sich mit Hilfe von unterschiedlichen Therapien, konservativ oder operativ behandeln. In jedem Fall finde ich mit meinem Patienten die optimale Therapieform.

Leistungen / Konservative Therapie

Infiltrationstherapien

In der Ordination biete ich verschiedenste Infiltrationstechniken an der Wirbelsäule sowie an den einzelnen Gelenken an. Dabei werden schmerzstillende und abschwellende Medikamente (Lokalanästhetika zusammen mit Kortison) an schmerzhafte anatomische Strukturen oder auch in ein Gelenk injiziert.

Manuelle Medizin

Die Manuelle Medizin eignet sich zur Diagnostik und Therapie bei schmerzhaften Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Besonders bei durch Haltungsschäden hervorgerufenen Schmerzen, der Volkskrankheit „Rückenschmerz“ sowie auch bei schmerzhaften Bewegungseinschränkungen ist die Manuelle Medizin wirksam. Diagnostik und Therapie beruhen auf biomechanischen und neurophysiologischen Prinzipien.  Die Grundlage der Therapie bildet jedoch die Untersuchung und Behandlung mit der Hand. Hierfür ist eine grundlegende Ausbildung und viel Erfahrung erforderlich.

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Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Im Zentrum dieser Therapieform steht die Lebensenergie des Körpers, dem sogenannten Qi. Diese zirkuliert auf definierten Längsbahnen, den sogenannten Meridianen, durch den Körper und hat steuernde Einflüsse auf die Körperfunktionen. Ziel der Akupunktur ist es, die gestörten Energien des Körpers auszugleichen. Ein gestörter Energiefluss wird für eine Vielzahl von Erkrankungen verantwortlich gemacht. Mithilfe feinster Nadeln werden die auf den Meridianen liegenden Akupunkturpunkte angeregt. Jeder dieser Punkte steht in Verbindung mit einem bestimmten Organ oder einen Organkreis, sodass eine genau definierte Heilwirkung erzielt werden kann.

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie versteht sich als ganzheitliche Regulationstherapie. Ziel der neuraltherapeutischen Behandlung ist es, gestörte Regelsysteme auf verschiedenen physiologischen Ebenen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das körpereigene Regelsystem ist grundsätzlich in der Lage kleine Funktionsstörungen auszugleichen. Viele kleine Störungen können jedoch die körpereigene Selbstregulierung entgleisen lassen und machen sich dann z.B. als Schmerzen bemerkbar. Die Neuraltherapie arbeitet mit örtlich wirksamen Betäubungsmitteln, z.B. dem Lidocain. Die Wirkung beruht dabei nicht auf der direkten betäubenden Wirkung des Mittels, sondern darauf, dass übergeordnete Regelkreise des Körpers beeinflusst werden können.

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Injektionen zum Knorpelaufbau

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Grundsubstanz des Knorpels. Bei beginnender Arthrose im Hüft-, Knie- oder Sprunggelenk kann synthetisch hergestellte Hyaluronsäure direkt ins Gelenk injiziert werden. Dies führt zu einem verbesserten Gleiten der Gelenksflächen, da die  Hyaluronsäure im Gelenk als Stoßdämpfer wirkt und die Abnutzung des Knorpels bremsen kann.

Bei bestehenden Knorpelschäden ist diese Eigenschaft für den Erhalt des verbliebenen Gelenkknorpels und die dadurch verbundene Schmerzlinderung sehr wichtig.

Ultraschallgezielte Infiltrationen

Ultraschallgezielte Infiltration von Gelenken
Bei einer Infiltration wird ein Wirkstoff, meist ein Lokalanästhetikum mit oder ohne Zusatz von Kortison oder eines Homöopathicums, punktgenau dort eingebracht, wo der Schmerz entsteht. Die Gesamtbelastung des Organismus kann durch den nur lokalen Einsatz des Medikamentes gering gehalten werden. Durch die Verwendung eines modernen hochauflösenden Ultraschallgerätes für die Steuerung der Infiltration, kann eine millimetergenaue Positionierung erreicht werden und eine Strahlenbelastung gänzlich vermieden werden.
Hauptsächlich kommt diese Technik bei der Infiltration an der Wirbelgelenken bzw. des Kreuz-Darmbeingelenkes zu Einsatz. Aber auch für die Infiltration großer Gelenke (wie Hüfte oder Schulter) bietet diese Methode entscheidende Vorteile.

Ultraschallgezielte Infiltrationen bei Sehnenbeschwerden
Eine neue Behandlungsmöglichkeit von Tendinopathien (Sehnenbeschwerden) besteht in der ultraschallgezielten Injektion von hochkonzentrierter Hyaluronsäure (OSTENIL® TENDON) an die betroffene Sehne bzw. in die Sehnenscheide. Besonders geeignet für diese Behandlung sind die Achillessehne, die Bizepssehne, die Patellasehne und Sehnen am Ellenbogen. In Studien konnte dadurch eine Harmonisierung der Sehne, eine Linderung der Schmerzen sowie eine Verbesserung der Bewegungsfähigkeit erreicht werden. Bei dieser Methode kommt kein Kortison zum Einsatz!

Modelleinlagen und orthopädische Schuhversorgung

Individuell angefertigte Modelleinlagen helfen als maßgeschneiderte Hilfsmittel Fußfehlstellungen zu korrigieren, Fehlbelastungen vorzubeugen bzw. vorhandene Schmerzen zu lindern.

In der Ordination können sämtliche Einlagen bei Fußfehlstellungen oder Fußschmerzen verordnet werden. Die Abnahme des hierfür notwendigen Fußabdrucks erfolgt sofort in der Ordination. Nach ein bis zwei Wochen erhalten Sie Ihre individuell angefertigten Modelleinlagen direkt in der Ordination. Die optimale Passform wird kontrolliert und gegebenenfalls notwendige Feinanpassungen können vorgenommen werden.

CT-gezielte Infiltrationen an der Wirbelsäule

Bei CT-gezielten Infiltrationen dient die Computertomographie als Hilfsmittel zur Lagekontrolle der Infiltrationsnadel. An der Wirbelsäule können Infiltrationen zu diagnostischen, aber auch therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Nach korrekter Platzierung der Nadel wird ein Gemisch aus Lokalanästhetikum und Kortison zur Therapie verabreicht.

CT-gezielte Infiltrationen werden im Keplerklinikum Med Campus III. in Zusammenarbeit mit der radiologischen Abteilung durchgeführt.

Podologische Einlagen

Die Podologie beschäftigt sich mit Fußfehlstellungen und den daraus resultierenden funktionellen Haltungsbeschwerden des Bewegungsapparates. Die Füße sind das Fundament des Körpers. Eine Fußfehlstellung oder auch eine blockierte Abrolldynamik hat nicht nur Auswirkung auf mögliche Fußschmerzen, sondern kann auch die Statik des gesamten Körpers negativ beeinflussen. Folglich kann es zu Beschwerden am gesamten Bewegungsapparat kommen (Muskelschmerzen und Verspannungen an der Schulter-Nacken-Muskulatur, Fehlhaltungen der Wirbelsäule, Beweglichkeitseinschränkungen und Schmerzen an den Gelenken,…).
Podologische Einlagen korrigieren die vorliegende Fußfehlstellung, stimulieren die Muskulatur und wirken über die Bewegungsketten nachhaltig auf den gesamten Körper. Die Anpassung der Einlagen erfolgt im Rahmen einer physiotherapeutischen Befunderhebung, bei welcher die Zusammenhänge zwischen Fußfehlstellung und vorliegender Beschwerdesymptomatik ermittelt werden. Hier arbeite ich mit der sehr erfahrenen Physiotherapeutin Sonja Dunzinger vom ZMPT zusammen. Die Produktion der Einlagen übernimmt die Firma ORTHO Schuhtechnik. Die Kosten für Podologische Einlagen werden nicht von der Krankenkasse übernommen.

Leistungen / Operative Therapie

Künstlicher Gelenksersatz / Endoprothetik an Knie und Hüfte

Sollte bei bestehender Gelenksarthrose durch konservative Therapiemaßnahmen keine Beschwerdefreiheit mehr erreicht werden können und liegt dadurch bereits eine Einschränkung der Lebensqualität vor, so muss über einen künstlichen Gelenksersatz (Endoprothese) nachgedacht werden. Ziel eines solchen Eingriffs ist es, die Schmerzen zu reduzieren, die Mobilität des Patienten zu verbessern und damit letztendlich die Lebensqualität zu steigern.

Um eine rasche Mobilisierung nach dem Eingriff gewährleisten zu können, erfolgt die Implantation der Endoprothese unter größtmöglicher Schonung der umgebenden Muskulatur sowie der Weichteile („minimalinvasive“ Operation). Es werden von mir ausschließlich Implantate verwendet, welche sich in Studien bewährt haben und im Langzeitverlauf bestmögliche Ergebnisse aufweisen können.

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Bei den Hüftendoprothesen verwende ich (fast) ausschließlich die zementfreie Verankerung der Prothese. Hierbei wächst der Knochen direkt an die speziell vorbereitete Prothese an. Als Gleitpaarung kommt quervernetztes Polyäthylen mit Keramik zum Einsatz. Dieses Vorgehen hat sich in der Vergangenheit gut bewährt und ermöglicht durch eine geringe Verschleißrate eine lange Haltbarkeit der Prothese.

Bei den Knieendoprothesen kommt meist eine zementierte Verankerungstechnik zum Einsatz. Bei sehr guter Knochenqualität kann aber auch zementfrei vorgegangen werden. Bei den modernen Knieendoprothesen handelt es sich um einen reinen Oberflächenersatz. Das heißt, dass nur der abgenützte Knorpel ersetzt wird. Die eigenen Bänder bleiben erhalten und stabilisieren auch das neue Gelenk. Sollte nur der innere Teil des Kniegelenks von der Arthrose betroffen sein, so besteht die Möglichkeit der Versorgung mit einem sogenannten Halbschlitten.

Nach der Operation sollten für 6 Wochen Krücken verwendet werden, danach ist grundsätzlich eine Vollbelastung möglich. Der stationäre Aufenthalt beträgt im Regelfall 10-12 Tage. Im Anschluss daran ist ein Rehabilitationsaufenthalt empfehlenswert.

In einem persönlichen Beratungsgespräch können weitere Fragen zum Thema künstlicher Gelenksersatz ausführlich beantwortet werden.

Arthroskopische OP’s an Knie und Schulter

Bei der Kniegelenksarthroskopie können eingerissene Mensikusteile mit Spezialinstrumenten entfernt, die Mensikusränder geglättet sowie unter bestimmten Voraussetzungen ein Meniskusriss genäht werden. Falls in umschriebenen Arealen im Kniegelenk der Knorpel völlig fehlt, kann über ein knochenmarkstimulierendes Verfahren (Mikrofrakturierung) eine Ersatzknorpelbildung angeregt werden. Kniegelenksarthroskopien können in der Regel auch tageschirurgisch durchgeführt werden. Nach der Operation ist eine Teilbelastung mit Krücken je nach Eingriff von 10 Tag zu 6 Wochen notwendig.

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Bei der Schulterarthroskopie können entzündete Schleimbeutel, Knochensporne und auch Kalkdepots minimal-invasiv entfernt werden. Auch eine Rotatorenmanschettenverletzung kann im Idealfall arthroskopisch genäht werden. Nach der Operation ist eine ausgiebige Physiotherapie mit krankengymnastischen Übungen notwendig.

In einem persönlichen Beratungsgespräch können weitere Fragen zum Thema Arthroskopie ausführlich beantwortet werden.

Chirurgische Eingriffe bei Fuß- und Zehenfehlstellungen

Die häufigste Ursache von Vorfussbeschwerden ist der sogenannte Hallux valgus (volkstümlich Frostballen). Je nach Ausprägung, Alter und Anspruch des Patienten stehen unterschiedliche Operationstechniken zur Verfügung. Nach einer Hallux valgus Operation ist während der ersten 6 Wochen eine Belastung des Fußes nur mit einem Spezialschuh erlaubt.

Besteht bereits eine Einsteifung des Großzehengrundgelenks aufgrund eines fortgeschrittenen Gelenkverschleißes (Hallux rigidus), so kann oft nur noch durch eine Versteifungsoperation (Arthrodese) eine dauerhafte Schmerzlinderung erreicht werden.

Fehlstellungen an den Zehen, wie Hammerzehen oder Krallenzehen können meist ambulant in der Tageschirurgie operativ saniert werden.

In einem persönlichen Beratungsgespräch können weitere Fragen zum Thema Fusschirurgie ausführlich beantwortet werden.

Operation an der Hand und am Ellbogen

Karpaltunnelsyndrom (CTS)

Bei der Operation wird das am Handgelenk quer verlaufende Band über dem eingeengten Nerven gespalten. Der Nervenkanal ist danach erweitert und der Nerv kann sich wieder erholen. Die vorbestehenden Schmerzen verschwinden oft schon kurz nach dem Eingriff. Diese Operation wird meist tageschirurgisch durchgeführt.

Schnellender Finger /Schnellender Daumen

Über einen ca. 1,5 cm messenden Hautschnitt in der Beugefalte des betroffenen Fingers wird das quer über die Beugesehne laufende Ringband gespalten. Damit ist die Einengung behoben und die Beugesehne kann wieder ohne Behinderung gleiten. Die Ursache des „schnellenden Fingers“ ist damit behoben – das Hängenbleiben des Fingers ist verschwunden. Diese Operation wird meist tageschirurgisch durchgeführt.

Tennisellbogen (Epikondylitis)

In seltenen Fällen ist beim Tennisellbogen nach erfolgloser konservativer Therapien ein operativer Eingriff notwendig. Hierbei wird der Sehnenansatz der betroffenen Unterarmstreckmuskulatur gekerbt um die Spannung zu reduzieren.

In einem persönlichen Beratungsgespräch können weitere Fragen zum Thema Handchirurgie ausführlich beantwortet werden.

Beinachsenkorrektur

Bei einer stärkeren Fehlstellungen der Beinachsen kommt es häufig zu einer Fehlbelastung im Kniegelenk, wodurch frühzeitig eine Arthrose hervorgerufen werden kann. Die häufigste Fehlstellung ist dabei das O-Bein. Dabei verschleißt der Gelenkknorpel auf der Innenseite des Kniegelenks und verursacht hier Beschwerden. Je nach Ausmaß der Fehlstellung kann eine operative Korrektur der Beinachse notwendig werden. Wichtig ist, dass die operative Korrektur rechtzeitig vor einem vollständigen Verschleiß des Kniegelenks durchgeführt wird. Durch eine Achsenkorrektur kann zwar ein bereits vorliegender Verschleiß im Kniegelenk nicht rückgängig gemacht werden.  Doch kann das Kniegelenk meist noch über Jahrzehnte mit einer guten Funktion erhalten bleiben und so endoprothetische Ersatz des Gelenks vermieden oder zumindest deutlich hinausgezögert werden.

In einem persönlichen Beratungsgespräch können weitere Fragen zum Thema Beinachsenkorrektur ausführlich beantwortet werden.

Leistungen / Stoßwellenzentrum

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine moderne, sehr wirkungsvolle Behandlungsmethode, bei der energiereiche Druckwellen in die schmerzenden Körperareale geleitet werden. Mit Hilfe dieses innovativen Heilverfahrens können krankhafte Veränderungen an Sehnen, Bändern, Muskeln und Knochen gezielt beseitigt werden.

Eine Therapiesitzung dauert – je nach Krankheitsbild –zwischen 5 und 10 Minuten und sollte im Wochenabstand wiederholt werden. Bereits nach 3 Sitzungen berichten über 80% der Patienten über eine Schmerzfreiheit oder eine deutliche Schmerzverminderung. Die Stoßwellentherapie ist derzeit keine Kassenleistung. Privatversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten für diese Therapie. Als Ergänzung empfehle ich physiotherapeutische Übungsprogramme, um die Muskelfunktionalität zu verbessern und muskuläre Ungleichgewichte auszugleichen.

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Nutzen der Stoßwellentherapie für den Patienten

  • Ambulante Behandlung
  • Keine Anästhesie notwendig
  • Operation kann vermieden werden
  • Schmerzarme Behandlung
  • Keine Verordnung von Medikamenten
  • Schneller Therapie-Erfolge
  • Hohe Heilungsquoten
  • Verbesserte Lebensqualität

Was sind Stoßwellen überhaupt?

Stoßwellen sind energetische Druckwellen, die im menschlichen Körper antientzündlich und regenerativ wirken. Die biologische Wirkung der Stoßwellentherapie setzt ca. 4 bis 6 Wochen nach Therapiebeginn ein. Medizinisch werden Stoßwellen bereits seit den 80er Jahren eingesetzt u.a. in hochenergetischer Form zur Zertrümmerung von Nierensteinen. Seit den 90-er Jahren kommen niederenergetische Stoßwellenverfahren in der Orthopädie und Traumatologie zur Anwendung.

Wie wirkt die Stoßwelle?

Stoßwellen beschleunigen den Heilungsprozess im Körper, die Selbstheilungskräfte werden in Gang gesetzt. Der Stoffwechsel verbessert sich, die Durchblutung wird gesteigert, geschädigtes Gewebe regeneriert und heilt aus.

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Welche Krankheitsbilder können behandelt werden?

  • Plantarer Fersensporn (Plantare Fasciitis)
  • Achillodynie/Dorsaler Fersensporn
  • Tennisellenbogen (Epicondylitis radialis humeri)
  • Golferellenbogen (Epicondylitis ulnaris humeri)
  • Tendinopathien der Schulter (mit und ohne Verkalkungen)
  • Patellaspitzensyndrom / „Runner`s Knee“
  • Bursitis trochanterica/Schleimbeutelentzündung
  • Chronische Muskelverspannungen mit Triggerpunkten
  • Cellulite (Orangenhaut)
Plantarer Fersensporn (Plantare Fasciitis)

Beim sogenannten plantaren Fersensporn handelt es sich um eine chronisch entzündliche Veränderung der Sehnenplatte an der Fußsohle. Diese wird häufig durch Überlastung ausgelöst, tritt in seltenen Fällen aber auch spontan auf. Meist werden die ersten Schritte am Morgen als besonders schmerzhaft empfunden. Die Beschwerden bessern sich dann im Laufe des Tages. Längeres Stehen auf hartem Untergrund bereitet meist jedoch erhebliche Schmerzen. Zum Teil kommt es sogar zum Auftreten nächtlicher Schmerzen.

Das Ziel der Stoßwellenbehandlung ist es die Entzündung der Sehnenplatte zum Abklingen zu bringen und körpereigene Geweberegeneration zu aktivieren. Der im Röntgen sichtbare plantare Fersensporn bleibt dabei unverändert. Dieser knöcherne Sporn ist nicht für die Beschwerden verantwortlich und findet sich häufig auch bei einem beschwerdefreien Fuß. Zusätzlich zur Stoßwellentherapie sind entsprechende Dehnungsübungen wichtig für einen guten Behandlungserfolg.

Achillodynie/Dorsaler Fersensporn

Die Achillodynie ist ein Schmerzsyndrom der Achillessehne. Durch eine mechanische Schädigung kommt es zu einer entzündlichen Reaktion des Sehnengewebes im Ansatzbereich der Wadenmuskulatur am Fersenbein. Oft sind hier auch schmerzhafte, knötchenförmigen Verdickung festzustellen. Bei längerem Bestehen oder auch nach Infiltration von kortisonhältigen Präparaten können Risse in der Achillessehne auftreten.

Das Ziel der Stoßwellenbehandlung ist es, die Entzündung der Sehne zum Abklingen zu bringen und körpereigene Geweberegeneration zu aktivieren. Dieser Heilungsprozess dauert zwischen 4 und 6 Wochen. Eine Schonung der Achillessehne ist in dieser Zeit erforderlich.

Tennisellenbogen (Epicondylitis radialis humeri)

Der Tennisellenbogen ist ein schmerzhafter Reizzustand am Ursprung der Strecksehnen des Unterarmes an der Außenseite des Ellenbogens. Durch Überlastung kommt es hier zu einer chronischen Entzündung der Sehnenplatte am Ellenbogen. Kaum ein betroffener Patient spielt auch tatsächlich Tennis! Oft treten schon bei geringsten Belastungen erhebliche Schmerzen auf.

Das Ziel der Stoßwellenbehandlung ist es, die Entzündung der Sehne zum Abklingen zu bringen und körpereigene Geweberegeneration zu aktivieren. Dieser Heilungsprozess dauert zwischen 4 und 6 Wochen. Eine Schonung des Ellbogens ist in dieser Zeit erforderlich. Zusätzlich zur Stoßwellentherapie sind entsprechende Dehnungsübungen wichtig für einen guten Behandlungserfolg.

Golferellenbogen (Epicondylitis ulnaris humeri)

Der Golferellenbogen ist ein schmerzhafter Reizzustand am Ursprung der Beugesehnen des Unterarmes an der Innenseite des Ellenbogens. Durch Überlastung kommt es hier zu einer chronischen Entzündung der Sehnenplatte am Ellenbogen. Kaum ein betroffener Patient spielt auch tatsächlich Golf! Oft treten schon bei geringsten Belastungen erhebliche Schmerzen auf.

Das Ziel der Stoßwellenbehandlung ist es, die Entzündung der Sehne zum Abklingen zu bringen und körpereigene Geweberegeneration zu aktivieren. Dieser Heilungsprozess dauert zwischen 4 und 6 Wochen. Eine Schonung des Ellbogens ist in dieser Zeit erforderlich. Zusätzlich zur Stoßwellentherapie sind entsprechende Dehnungsübungen wichtig für einen guten Behandlungserfolg.

Tendinopathien der Schulter (mit und ohne Verkalkungen)

Bei diesem Krankheitsbild handelt es sich um eine entzündliche Veränderung des Sehnenmantels des Schultergelenkes – der sogenannten Rotatorenmanschette. Die Ursache der Beschwerden liegt meist in einer Über- oder Fehlbelastung. Meist wird eine Schmerzausstrahlung in den Oberarm angegeben. Teilweise kann es zu äußerst heftigen Schmerzen kommen, welche oft auch nachts auftreten und dadurch die Nachtruhe erheblich stören. Im Röntgen kann man oft eine Kalkablagerung erkennen, die als Folge der abgelaufenen Entzündungen zu interpretieren ist.

Das Ziel der Stoßwellenbehandlung ist es, die Entzündung der Sehnen zum Abklingen zu bringen und körpereigene Geweberegeneration zu aktivieren. Dieser Heilungsprozess dauert zwischen 4 und 6 Wochen. Zusätzlich zur Stoßwellentherapie sind entsprechende physiotherapeutische Übungen wichtig für einen guten Behandlungserfolg.

Patellaspitzensyndrom / jumpers knee

Beim Patellaspitzensyndrom handelt es sich um belastungsabhängige Schmerzen im Bereich der Kniescheibenspitze. Die Ursache ist meist eine Überlastung der Kniescheibensehne durch wiederholte, ungewohnte oder heftige Zugbeanspruchungen, wie sie beim Springen oder auch beim Sprinten („stop and go“) auftreten können. Oft handelt es sich um ein chronisches, über viele Monate bis Jahre anhaltendes Krankheitsbild mit beschwerdearmen Phasen, aber immer wieder auftretenden Beschwerden nach Belastungsspitzen. Typisch ist der hartnäckige Charakter des Beschwerdebildes.

Das Ziel der Stosswellenbehandlung ist es, die Entzündung der Sehne zum Abklingen zu bringen und körpereigene Geweberegeneration zu aktivieren. Dieser Heilungsprozess dauert zwischen 4 und 12 Wochen. Zusätzlich zur Stoßwellentherapie sind entsprechende Dehnungsübungen wichtig für einen guten Behandlungserfolg.

Bursitis trochanterica/Schleimbeutelentzündung

Bei der sogenannten „Schleimbeutelentzündung“ am Hüftgelenk, handelt es sich um ein Beschwerdebild, das durch Schmerzen an der Außenseite der Hüfte charakterisiert ist. Oft wird eine Ausstrahlung zum Kniegelenk hin angegeben. Die Beschwerden können bei Belastung oder auch in Ruhe auftreten. Die Ursache der Beschwerden liegt aber oft nicht im gereizten Schleimbeutel, sondern an der erhöhten Anspannung des Tractus iliotibialis (einer Sehnenplatte, die vom Beckenkamm bis zum Schienbein zieht).

Das Ziel der Stoßwellenbehandlung ist es, die Entzündung um die Sehnenplatte zum Abklingen zu bringen und körpereigene Geweberegeneration zu aktivieren. Dieser Heilungsprozess dauert zwischen 4 und 6 Wochen. Zusätzlich zur Stoßwellentherapie sind entsprechende Dehnungsübungen wichtig für einen guten Behandlungserfolg.

Triggerpunkt-Therapie bei chronischen Muskelverspannungen

Myofasziale Triggerpunkte sind lokal begrenzte Verhärtungen in der Muskulatur, im Gewebe oder an den Sehnen, die lokal druckempfindlich sind und von denen Schmerzen ausgehen können. Diese Schmerzen werden am Reizort, aber auch an weit entfernten Körperstellen empfunden. Aktive Triggerpunkte verursachen eine meist einseitige Verkürzung der Muskulatur. Die Folge ist eine aus dem Lot geratene Körperstatik mit den daraus resultierenden Schmerzen.

Das Ziel der Triggerpunkt-Stoßwellentherapie ist die Ausschaltung dieser myofaszialen Triggerpunkte. Treffen Stoßwellen auf einen aktiven oder verborgenen Triggerpunkt, so löst dies den beim Patienten bekannten Schmerz aus. Werden diese gefunden Triggerpunkte nun weiter mit Stoßwellen behandelt, so lösen sie sich auf. Meist können schnelle Erfolg nach einer kurzen Behandlungsdauer erreicht werden

Cellulite (Orangenhaut)

Durch den gezielten Einsatz der Stoßwellen gegen Cellulite werden der Fettstoffwechsel, die Lymphzirkulation und die Durchblutung massiv angeregt. Hierdurch vermehren sich die Kollagenfasern, das Bindegewebe wird straffer und die Haut sichtbar glatter. Die Stoßwellentherapie bewirkt eine nachhaltige, optische Verbesserung des Hautreliefs durch eine Straffung des Bindegewebes. Die Therapie ist schmerzfrei, sehr gut verträglich und ohne wesentliche Nebenwirkungen. Der gewünschte Effekt zeigt sich erst nach mehreren Wochen, da der Gewebeumbau in der Haut nur langsam vor sich geht.